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Geburtstag von Sebastian Schneider - Der SVS wünscht alles Gute!

Süng erkämpft sich den Sieg

Veröffentlicht von Sebastian Schneider am 02.04.2014
News >> 1. Mannschaft

  2:0 (1:0)  

Aufstellung:
Kevin Jakobi, Martin Trojca, Paul Gellert, Sebastian Schneider, Ricardo Held (46min. Kilian Gärtner), Björn Wiemann, Thomas Urban, Placido Randazzo (46min. Mehmet Ümit) Eduard Kelm , Dennis Gerlach (70min. Juppi Held), Daniel Kelm

Spielbericht:
Dienstagabend, 19:30 Uhr, Aschenplatz und ein personell arg gebeutelter Gegner. Vorbezeichnete Punkte ließen schon im Vorfeld der heutigen Begegnung erahnen, dass unserem Team beim Auswärtsspiel in Süng kein Spaziergang bevorstand und so sollte es letztendlich auch kommen. Personell konnte Trainer Kilian Gärtner auf das gleiche Spielermaterial zurückgreifen wie am vergangenen Sonntag und nahm zwei Umstellungen vor. Für Manuele Randazzo und Mehmet Ümit standen Sebastian Schneider und Thomas Urban wieder in der Stratelf.

Direkt in den ersten Minuten wurde allen Beobachtern klar, dass das heutige Spiel ein sehr kampfbetontes werden würde, denn die Gastgeber fighteten verbissen und unsere Mannschaft hatte augenscheinlich Probleme, sich dem aufgrund des heutigen Untergrunds zwingend notwendigen Spielstil der Gastgeber anzupassen. So waren es dann auch die Gastgeber, die mit schnell vorgetragenen Angriffen nach Ballgewinnen die ersten Möglichkeiten verzeichnen konnten. Sowohl Keeper Kevin Jakobi als auch Sebastian Schneider konnten jedoch einige Male rechtzeitig klären und schlimmeres verhindern. Unsere Mannschaft wirkte auf einigen Position zu teilnahmslos und war nicht vollends bei der Sache. Die Gastgeber hingegen präsentierten sich sehr geschlossen und erarbeiteten sich durch aggressives Zweikampfverhalten ein Übergewicht, während unsere Mannschaft insbesondere in den direkten Duell zumeist nur zweiter Sieger war. Chancen konnte sich unser Team kaum einmal erspielen und wenn dann doch mal ein Abschluss dabei war, war dieser zu unplatziert oder zu ungefährlich. Kurz vor der Pause führte dann ein langer Ball der Gastgeber zum Rückstand. Paul Gellert und der spätere Torschütze sprinten hinter dem Ball her, unser Abwehrmann versucht seinen Gegenspieler abzulaufen, Keeper Kevin Jakobi macht vier Schritte in Richtung Ball, zögert und kurz vor der Torauslinie lupft der Angreifer der Gäste mit einem langen Ausfallschritt um Gellert herum den Ball ins leere SV-Tor. Ein absolut vermeidbarer Gegentreffer. Mit diesem, von den Spielanteilen nicht unverdienten, Rückstand ging es dann auch in die Pause.

Coach Kilian Gärtner war insbesondere mit der kämpferischen Leistung seines Teams absolut unzufrieden, versuchte sein Team zu beleben und nahm zwei Wechsel vor. Placido Randazzo und Ricardo Held blieben in der Kabine, Mehmet Ümit und Gärtner selbst kamen herein. Am Auftritt unserer Mannschaft änderte sich jedoch kaum etwas. Die Gastgeber zogen sich jetzt komplett in die eigene Spielhälfte zurück, verteidigten ihren Vorsprung weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und unserem Team fiel auch in der zweiten Spielhälfte nichts ein, diesen Abwehrriegel zu knacken. Teilweise wie im Handball spielte sich unsere Mannschaft den Ball um den gegnerischen Strafraum zu, der letzte Pass oder ein zwingender Abschluss kamen jedoch nicht dabei raus. Erst der für Dennis Gerlach eingewechselte Juppi Held prüfte den gegnerischen Torhüter mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und wenig später mit einem herrlichen Distanzschuss, den vorbezeichneter Schlussmann jedoch aus dem Torwinkel kratzte. Weitere zwingende Chancen gab es kaum. Unserer Mannschaft lief zunehmend die Zeit davon. In den Schlussminuten setzte unser Team dann alles auf eine Karte, entblöste die Abwehr immer weiter und fing sich letztendlich in der Schlussminute per Konter das 0:2, womit das heutige Spiel dann natürlich entschieden war.

Insgesamt gewannen die Gastgeber, die im Gegensatz zu unserer Mannschaft eine homogene Leistung zeigten und unserem Team vor allem kämpferisch deutlich den Schneid abkauften, verdient. Das heutige Spiel war vor allem ein Spiel, in dem die Mentalität und Einstellung stimmen müssen und da waren die Gastgeber unserer Mannschaft insgesamt überlegen. Asche heißt zu allererst kämpfen und dass beherzigten nicht alle Spieler im Trikot des SVS. Abschließend möchte ich im Namen des SV Schönenbach an dieser Stelle noch beste Genesungswünsche an den Spieler der Gastgeber übermitteln, der sich zu Beginn des zweiten Durchgangs in einem Zweikampf verletzte und wohl eine Knieverletzung davontrug.                 

Torschützen:
1:0 (41min.)
2:0 (89min.)

Zuletzt geändert am: 02.04.2014 um 09:40

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